Berichte

Obstbaumschnitt in Aesch

Zwölf Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Gränichen trotzten der Kälte und versammelten sich am 24. Februar um in Aesch im vielfältigen Obstgarten von Herrn Gottlieb Koch Obstbäume verschiedenster Sorten und Formen zu schneiden.

Unter der kundigen Leitung von Paul Widmer wurden einzelne ausgewählte Bäume bezüglich Wuchs und Ertrag besprochen und notwendige Schnittmassnahmen diskutiert. Danach ging es in verschiedenen Arbeitsgruppen zügig zum Werk. Fleissig wurde an den verschiedenen Bäumen geschnitten; Problemzonen wurden in Gruppen diskutiert; Meinungen über Rausschneiden, Rückschneiden, Ableiten und Stauen ausgetauscht. Wer trotz der Arbeit kalt bekam, konnte sich mit Kaffee oder Glühwein wieder aufwärmen.

Fleissige Helfer von Gottlieb Koch lasen unermüdlich die abgeschnittenen Äste zusammen und staunten ob der Menge des rausgeschnittenen Holzes. Erst kurz vor Sonnenuntergang wurden die Arbeiten beendet und Gottlieb Koch bedankte sich bei allen Teilnehmenden für die geleistete Arbeit.


Obstbaumschnitt bei Vereinsmitgliedern

Bei launigem und kaltem Wetter besammelte sich eine eher kleine Gruppe von acht Vereinsmitgliedern bei der Mehrzweckhalle. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, die sich zu den Objekten begaben um die Obstbäume zu schneiden. Die Gruppen wurden fachkundig angeleitet von unseren Vorstandmitgliedern Stefan Baumann und Rolf Peier. Sowohl bei Grafs am Feldring wie auch bei Heidy Lehner am Schützenweg wurden die Bäume wieder in Form gebracht.


Hochstammbäume pflanzen

Vor zwei Jahren haben Doris und Roger Gurtner den Weiermatthof übernommen. Ihr neustes Projekt ist die Pflanzung von 12 Hochstammobstbäumen in der Weiermatt und deren 3 im Fuden.

Eine guten Gelegenheit für den Obst- und Gartenbauverein Gränichen, zusammen mit dem Natur- und Vogelschutzverein Gränichen und unter der kundigen Leitung von Paul Widmer, einen Kurs durchzuführen und damit aktiv an diesem "Generationenprojekt" mit zu wirken.

Ungefähr 20 Teilnehmenden trafen sich bei windigem und zwischendurch heftigem Schneefall. Roger hatte die Bäume und alles Material mustergültig bereitgelegt. Auf der Wiese waren die Pflanzstellen deutlich markiert und auf der Situationskarte die einzelnen Bäume eingetragen, so dass klar dokumentiert ist, welche Sorte wo steht.

Erklärung und Material

Paul Widmer erläuterte ein paar Grundsätze über die Pflanzung und dann ging es zügig daran, gemeinsam den ersten Baum zu pflanzen: Pfosten einschlagen, Loch für die Wurzel graben, Wurzeln anschneiden, Baum positionieren, Erde wieder sorgfältig einfüllen, Wildverbissschutz um den Stamm wickeln und als Abschluss den Baum am Pfosten festbinden.

Das kalte Wetter vergrösserte die Motivation der Teilnehmenden jetzt selber zur Schaufel zu greifen und in kleinen Gruppen wurden die restlichen 11 Bäume mit sorgfältigem Coaching von Paul Widmer im Handumdrehen gepflanzt.


Umweltarena Spreitenbach

Noch immer schwirrt mir der Kopf von allem, was man in der Umweltarena alles sehen, hören und erleben kann!

Bereits um 13:15 Uhr trafen sich 24 interessierte Vereinsmitglieder und ein Nichtmitglied zum Besuch in der Umweltarena Spreitenbach. Um 14:00 hatten wir eine allgemeine Führung gebucht. Herr Bachmann verschaffte uns einen guten Überblick über das ganze Haus.

Initiiert von W. Schmid (und auch zum Teil finanziert) war im 2010 der Spatenstich, ein Jahr später das Aufrichtefest und im 2012 konnte der 45 Millionenbau bereist eingeweiht werden. Dem Motto getreu wurde C02 neutral gebaut. Heute werden mit 25‘000 PV-Modulen ca. 540kW Strom produziert, rund 40% mehr als das Haus selber braucht. Die Küchen- und Speiseabfälle aus dem hausinternen Restaurant Klima werden in der eigenen Biogasanlage trocken-fermentiert und Strom produziert. Dies riecht man in der Umgebung halt auch manchmal…

Wie saniere ich ein Haus sinnvoll, wie wertvoll ist Holz, welche Waschmaschine ist am umweltfreundlichsten, wie kaufe und lebe ich oekologisch, Biodiversität, Essen, Recycling...  um nur noch einige weitere Themen zu nennen.

Natürlich darf auch der Garten nicht fehlen: Wandbegrünungen, Schwimmteiche, Aquaponic (Fische und Pflanzen im Gleichgewicht), oder gar Photovoltaik-Module statt Geranien am Balkongeländer?

Ein zweiter Besuch in der Umweltarena lohnt sich bestimmt, um sich mit interessanten Themen intensiver zu befassen!


Blumentörtchen selber herstellen

Sieben erfahrene Bäckerinnen und zwei unerschrockene Bäcker wagten sich am 21. Oktober 2017 in die Kochschule der Schule Gränichen um von Monika Dietiker in die Herstellung ihrer wunderbaren Cup Cakes mit Blumendeko eingeweiht zu werden.

Nach einer kurzen Einführung wurde in Dreiergruppen begonnen die Zutaten abzuwägen und zu mischen. Die Rezepte wurden peinlich eingehalten und schon bald war der erste Teig bereit für das Befüllen der Förmchen.

Schon musste Monika eingreifen und zeigen, wie dies korrekt vorgenommen werden muss, damit einerseits der Teig dort landet wo er soll und sich andererseits die Cup Cakes nach dem Backen auch für die Verzierung eignen.

Während die erste Serie im Ofen war, wurde die zweite Teigportion in Schoko-Variante hergestellt. Das Timing war perfekt und so konnte nahtlos weiter gearbeitet werden. Alle Teilnehmenden kennen jetzt auch den Trick, wie Cup Cakes sehr effizient aus der Form geschüttelt werden können.

Schlag auf Schlag ging es weiter und die Buttercrème für die spätere Verzierung der Törtchen wurde nach Anleitung hergestellt. Schon geübt im Abmessen und Mischen, ging das zügig von statten.


Asterngarten Linn

Bei etwas unsicherem Wetter trafen sich 19 Mitglieder und 3 Nichtmitglieder um 13:15 Uhr beim Parkplatz vor der Mehrzweckhalle. Ziel war der verträumte Asterngarten in Linn.

Nach einer kurzen, humorvollen Einführung durch Hans Massler durften wir auf eigene Faust seinen 19 Aren grossen Garten durchstreifen. Pünktlich fing es leicht an zu regnen, was aber niemanden gross störte, da es so viele schöne und liebevoll gestaltete Ecken im Garten zu entdecken gab.

Die verschiedenen Astern, Gräser und Japan-Anemonen standen in voller Blüte. Schmale Weglein aus Juramergel schlängelten sich durch den Garten bis zuoberst zum „weissen Zimmer“. Immer wieder stand da eine Bank  oder es war ein kleiner Sitzplatz eingerichtet, wo man innehalten und die Stimmung des Gartens auf sich wirken lassen konnte.

Herr Massler gab bereitwillig Auskunft wie er das mit Brombeeren überwucherte Landstück, teils mit altem Baumbestand, in ein Kleinod verwandelt hat. Vom Gartenvirus infiziert, absolvierte der ehemalige Gartenneuling sogar die Ausbildung zum „Fachmann für naturnahen Garten- und Landschaftsbau“ an der ZHAW Wädenswil. Alle Pflanzen seines Gartens kann er mit deutschem und lateinischem Namen benennen.

Beim liebevoll hergerichteten Gartenhaus stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen, fragten, fachsimpelten, genossen den schönen Blick in den nun besonnten Garten und  kehrten anschliessend voller Ideen und Pflanzlust wieder nach Gränichen zurück.


Vereinsreise 2017 nach Basel

Am Samstagmorgen trafen sich die Mitglieder des OGV Gränichen bei schönem Wetter zum Vereinsausflug. Pünktlich um 08:00 Ure war Abfahrt mit unserem wohlbekannten Chauffeur Urs Frey. Zügig ging es via Autobahn nach Basel, so dass wir kurz vor 09:00 bereits in den Merian Gärten eintrafen. Nach Kafi und Gipfeli und ersten Gesprächen wurde die Gesellschaft in zwei Gruppen aufgeteilt und unter fachkundiger Führung konnten die Merian Gärten besichtigt werden. Viel Hintergrundwissen und natürlich auch wichtige Hinweis wurden gegeben. Alles in allem waren es sehr spannende und kurzweilige Führungen.


Brätelnachmittag im Pfendelhüsli

Traditionsgemäss trafen wir uns im Juli im Pfendelhüsli zu unserem Brätelnachmittag. Wir haben einen wunderschönen Nachmittag mit Grilladen, kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen und vielen interessanten Gesprächen genossen. Ein spezielles High-Light war unser Vereinskolleg Markus Müller der mit seinem Oldtimer-Traktor vorbei kam.


Neophytenbekämpfung im Gränicher Wald

 

Bei idealem Wetter, warm und bedeckt aber trocken, konnten der Natur- und Vogelschutzverein Gränichen und der Obst- und Gartenbauverein Gränichen am Morgen 19 Personen begrüssen, die sich beim Werkhof des Forstamtes zu einer gemeinsamen Neophythenbekämpfungsaktion eingefunden hatten.

Eine Gruppe überprüfte die Gegend Refental – Schürberg, wo im 2016 von den beiden Vereinen sich grossflächig ausbreitendes Drüsiges Springkraut ausgerissen worden war. Erfreulicherweise war diese Aktion ein grosser Erfolg: Das einheimische Springkraut, Brennnesseln und Brombeeren haben die Lichtungen wieder übernommen und nur noch vereinzelt war das Drüsige Springkraut anzutreffen.

Ganz anders der Platz der zweiten Gruppe im Moortal Richtung Rütihof. Dort präsentierten sich ganze Wiesen aus Drüsigem Springkraut, die konsequent ausgerissen wurden. Hoffentlich zeigt diese Aktion auch viel Erfolg, so dass sich nächstes Jahr wieder andere, einheimische Pflanzen ausbreiten können.

Im Werkhof stärkten sich die Teilnehmenden mit feinen Bratwürsten und einem abwechslungsreichen Salatbuffet, offeriert von der Gemeinde Gränichen. Das gemütliche Beisammensein wurde auch zum regen Austausch über Neophyten, Wälder, Vögel und Gärten und vielen weiteren Themen von und über Gränichen genutzt.

Nach Kaffee und Kuchen machten sich dann 12 Personen auf um im Gebiet der Sieben-Wege zu wirken. Dort war vor kurzem Holz geschlagen worden und in den neu entstandenen Lichtungen hat sich auf dem brach liegenden Boden neben dem einheimischen Springkraut auch das Drüsige Springkraut breit gemacht. Auch grosse Bestände des einjährigen Berufskrauts und Goldruten wurden entdeckt und diese fachgerecht entsorgt.

Nach einem arbeitsintensiven und interessanten Tag im Gränicher Wald war die Erfrischung zum Abschluss sehr willkommen. Wir danken der Gemeinde Gränichen für die Unterstützung und das Mittagessen sowie dem Natur- und Vogelschutzverein Gränichen für die tadellose Organisation.

Weitere Informationen zu invasiven Neophyten finden sich auf der Webseite www.neophyt.ch von Erwin Jörg, Dr. rer. nat., dipl. Biologe svu-asep, Sursee.

Der Natur- und Vogelschutzverein Gränichen unterhält eine Karte über Fundorte von Neophyten auf dem Gemeindegebiet Karte.


Kurs Fruchtfolge und Mischkultur

Der Kurs Fruchtfolge und Mischkutur im Hausgarten stiess auf grosses Interesse. Am Dienstagabend versammelten sich 19 Interessierte, davon 4 Neumitglieder und ein Gast, beim Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg. Hier wurden wir von Frau Regine Kern Fässler, Leiterin des Schulgartens, bereits erwartet. In einem 1. Teil lernten wir die Gemüsepflanzen anhand ihrer Blüten den verschiedenen Pflanzenfamilien zuzuordnen. Je nach Nähstoffbedarf wurde weiter eingeteilt in Stark-, Mittel- oder Schwachzehrer. Bildete man nach diesen Kriterien 4 Gruppen entstand daraus eine „4-Felderwirtschaft“ wie sie unsere Bauern auch kennen. Anhand vieler Fotos und mit Hilfe des kompakten Kursmaterials, wurden wir auf lockere Weise an das Thema herangeführt. Am Ende schwirrte aber doch allen etwas der Kopf.

Zum „Verlüften“ und um das Gelernte gleich noch 1:1 anzuschauen ging’s deshalb ab nach draussen. Im schön angelegten und gut gepflegten Schulgarten erklärte uns Frau Kern die Beeteinteilung auf den jeweiligen Feldern A-D. Bereits waren kompakte Salatköpfe und kräftige Fenchel, kugelige Kohlräbli und grosse Broccoli zu sehen. Wegen des kühlen Wetters wurden die Kulturen immer mit Vlies zugedeckt. Da es trotz trockenem Wetter ein eher kühler Maiabend war, waren wir froh uns. nachher drinnen bei einem Kaffee oder heissen Tee wieder aufzuwärmen. An Gesprächsstoff mangelte es auch nicht!

Im 3. und letzten Teil schliesslich ging es nun darum auch die Mischkultur kennen zu lernen und einen Plan für ein Beet zu erstellen. Kulturlänge, Direktsaat oder Setzling, Pflanzabstand, alles musste berücksichtigt werden. Und um zuhause weiter zu üben, durften Blätter mit der Vorlage gleich mitgenommen werden.

Der Kurs war sowohl für Laien, wie auch für „Alte Hasen“ interessant und lehrreich! Der Wunsch nach einer Fortsetzung wurde laut. Vielleicht über Setzlingsanzucht, Pflege und Ernte der Kulturen?

Aber zuerst wünschen wir allen ein gutes Gartenjahr, viel „Gfroits“ und eine reiche Ernte!

Fruchtfolge:
·         Beugt der Bodenmüdigkeit vor
·         Verhindert das Ueberhandnehmen einzelner Schädlinge und Krankheiten

Mischkultur: „gute Nachbarn-schlechte Nachbarn“
·         Gegenseitige Hilfe gegen Schädlinge
·         Gesundes und kräftiges Gemüse auch ohne Chemie