Berichte

Einmach- und Konservierungstechniken

22 Teilnehmerinnen und 2 Teilnehmer fanden sich im Hauswirtschaftstrakt der Schule Gränichen ein um wieder einmal die Schulbank zu drücken und mehr über alte und neue Konservierungstechniken zu lernen.

Claudia Gautschi, seit 26 Jahren als Hauswirtschaftslehrerin an der Schule Gränichen tätig, präsentierte uns auf abwechslungsreiche Art und Weise zahlreiche Möglichkeiten, wie Früchte und Gemüse haltbar gemacht und aufbewahrt werden können.

Konservierung bedeutet den lebensmittelzersetzenden Mikroorganismen die Lebensgrundlagen zu entziehen und die Vermehrung zu verhindern oder zumindest stark zu reduzieren. Dies kann durch Wasserentzug, Zerstörung durch Hitze, Herstellung eines sauren oder süssen Milieus oder Tiefkühlen erreicht werden.

Neben den bekannten Methoden wie zu Konfitüre einkochen, in Essig einlegen, Dörren oder Trocknen präsentierte die Kursleiterin aber auch überraschende Rezepte um Kartoffeln einzulegen, Randen-Chips herzustellen oder Beeren ganz einfach in kaltes Wasser zu legen. Über ein Dutzend verschiedene Konservierungstechniken wurden besprochen.

Zu jeder vorgestellten Technik gab es in den Kursunterlagen ein passendes Rezept und Claudia Gautschi präsentierte auch jeweils das selber hergestellte Ergebnis in Form von verschiedenartig eingelegtem Gemüse, Beeren oder Chutney.

Bei der abschliessenden Degustation konnten die Teilnehmenden ausgiebig die Köstlichkeiten geniessen und sich rege über eigene Erfahrungen austauschen.


Brätelnachmittag im Pfendelhüsli

Wie jedes Jahr im Juli fand unser Brätelnachmittag im Pfendelhüsli statt. Wunderschönem Wetter trafen sich rekordverdächtige 34 Mitglieder des OGV zum gemütlichen Bräteln, interessanten Gesprächen und kühlen Getränken. An diesem schönen und warmen Nachmittag bleiben wir bis zum Eindunkeln sitzen. Traditionsgemäss wurden viele Kuchen mitgebracht, so dass einem die Auswahl wirklich schwer viel. Vielen Dank an alle Kuchenbäckerinnen! 


Neophytenbekämpfung

Bericht des Natur und Vogelschutzvereins Gränichen

Trotz des heissen Wetters trafen sich über 20 Personen um an der gemeinsamen Neophytenbekämpfung des Natur- und Vogelschutzvereins Gränichen und des Obst- und Gartenbauvereins Gränichen teilzunehmen.

Kurzfristig wurde der Beginn auf 7 Uhr morgens vorverlegt, was den meisten Teilnehmenden willkommen war. So konnte im Referental das steile Bord vom überwuchernden Berufkraut befreit werden solange es noch im Schatten lag. Nach einem kurzen Znüni wurden weitere Wiesen und Strassenränder im Refental von verschiedenen Gruppen kontrolliert und das Berufkraut wo immer sichtbar eliminiert. Nach wenigen Stunden war die bereitgestellte Mulde gefüllt.

Aufgrund der steigenden Temperaturen wurden die weiteren Arbeiten in den Wald im Moortal verlegt, wo die um 9 Uhr eingetroffenen «Nachzügler» bereits aktiv waren. Dort wurden grosse Felder mit Berufkraut und Goldruten von diesen invasiven Neophyten bereinigt. Im schattigen Wald war das Arbeiten recht angenehm und die verschiedenen Gruppen kamen zügig voran.


Delegiertenversammlung des VdGV in Schaffhausen

Am 18. Mai 2019 nahmen Bruno und Heidi Kolb sowie Werner und Silvia Lerch an der Delegiertenversammlung des VdGV teil. Dieses Mal wurde die DV vom regionalen Gartenbauverein Schaffhausen ( www.gartenbauverein-sh.ch ) organisiert und fand in der Bergtrotte Osterfingen und in Schaffhausen statt.
 


Pflanzemärt

Ein mal mehr fand der Pflanzenmärt auf dem Gränicher Lindenplatz statt. Wiederum ist das Angebot vielfälteger geworden und gewachsen. Neben Gemüse-, Kräuter- und Blumensetzlingen, Beeren- und Wildsträuchern, Obstbäumen weiteren Pflanzen waren viele weitere Anbieter anwesend.

Insbesondere der Wettbewerb zur Bestimmung von Blumen- und Gemüsesamen fand viele Teilnehmer, und machte allen Spass.


Obstbaumschnittkurs am Manzenberg

23 Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Gränichen trafen sich an einem wunderschönen und warmen Februartag am Manzenberg. Rolf Peyer begrüsste die Teilnehmer im Nahmen des Vorstands. Unter der fachkundigen Leitung von Paul Widmer wurde ein Hochstammbaum geschnitten. Danach ging es in drei Gruppen unter der Leitung von Paul Widmer, Stefan Baumann und Rolf Peyer mit der praktischen Arbeit weiter. Am Manzenberg hatte es mehr als genügend Bäume unterschiedlichster Form und verschiedensten Alters. Alle arbeiteten bis nach fünf Uhr weiter, da es so schön warm war.

Natürlich kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Wienerli mit Brot, Wähe, Bier, Wein und Kaffe wurde von Kepplers offeriert. So klan ein schöner und arbeitsreicher Tag bei Fachgesprächen gemütlich aus.


Vogelbad aus Beton giessen

Vom Material „Beton“ fühlten sich auch 3 Männer angesprochen und besuchten mit 8 Frauen den Kurs vom 3.11.18 im Werkraum des Hauswirtschaftstraktes der Schule Gränichen. Davon ein Vertreter des Biologischen Gartenvereins Unterentfelden und 4 Auswärtige.
Schon bald sah es aus wie in einem OP-Saal: alle trugen Masken und Handschuhe. Nicht zum Operieren, nein, sondern zum Schutz vor Staub und ätzenden Chemikalien im Blitzbeton, mit welchem unsere Vogelbäder hergestellt werden. Damit alles reibungslos abläuft haben wir Stefania Pichierri aus Schöftland als Kursleiterin gewinnen können. Anhand eines in einem Plastikbecher gegossenen Teelichts lernen wir den Umgang mit dem Blitzbeton kennen. Dann wird fleissig gewerkelt, immer unterstützt durch die Kursleiterin.
Da schnelles Arbeiten mit dem Blitzbeton nötig ist, helfen sich jeweils 2 Personen beim Anfertigen der Vogelbäder. Zuerst wird die grössere Form mit Blitzbeton gefüllt und anschliessend die kleinere Form hineingedrückt und beschwert. Dekorationen mit grossen Blättern, flachen Filzfiguren oder Grossmutters Häckelspitze können ebenfalls angebracht werden. Aber nicht vergessen: alles vorher gut mit Oel einstreichen, damit nichts beim Herauslösen an den Formen kleben bleibt!
Der Rand der Vogelbäder kann zusätzlich mit Muscheln, kleinen Steinen oder Figürchen verziert werden. Wer daran dachte kleine Schrauben zu setzen, kann nachher ein Vögeli aus dem feineren Blitz-Zement herstellen und auf dem Rand platzieren. Als Vorlage für die Vögeli dienen von der Kursleiterin selbst hergestellte Formen aus Silikon. Da ist sorgfältiges Arbeiten angesagt. Schnell ist ein kleines Schwänzchen oder Schnäbelchen abgebrochen.
Aus überschüssigem Material lassen sich kleine Gugelhöpfli oder Herzli, Blüemli und vieles mehr herstellen.  Als Vorlage dienen auch hier weiche Silikonformen.
Alle sind voll Eifer bei der Sache und schnell ist es Zeit alles zusammen zupacken und aufzuräumen.
Erst nach 2-3 Tagen dürfen die Vogelbäder aus der unteren Form gelöst werden und müssen noch 2-3 Wochen fertig trocken. Dann kann man sie auch nach Wunsch mit Acrylfarbe dekorieren.
Der Nachmittag hat allen grossen Spass und viel Freude gemacht!

 

 

 

 


Hochbeet-Varianten im Dorf

Das milde und sonnige Wetter lockte über zwanzig Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins und Interessierte mit ihre Fahrrädern Gränichen zu erkunden und in vier Gärten die angelegten Hochbeete zu studieren.

Unsere Route durch das Dorf
Unsere Route durch Gränichen

Nach einer kurzen Fahrt war der erste Halt bei Kurt und Elsbeth Frei. Als begnadeter Handwerker hat Kurt vor vier Jahren das erste Hochbeet als vollständige Eigenkonstruktion zu erstellen. Die Hauptmotivation war, sich beim Gärtnern nicht mehr bücken zu müssen. Für die Konstruktion hat er Douglasienholz verwendet und mit einem Schutzanstrich versehen. Auch hat er einen Holzboden eingebaut, so dass seine Hochbeete nicht mit dem Erdreich verbunden sind, was in diesem trockenen Sommer zu etwas mehr Bewässerungsbedarf geführt hat. Zum Schutz des Holzes sind die Hochbeete innen mit Noppenplastik und Lastwagenblachen ausgelegt. Den Aufbau gestalteten Kurt und Elsbeth mit Geröll und Komposterde. Jedes Jahr ist ein weiteres Hochbeet dazugekommen und in der Zwischenzeit hat Kurt auch jedes Hochbeet mit einer Abdeckung ergänzt, die eine rasche und einfache Abdeckung zum Wetterschutz oder als Beschattung erlaubt. Damit ist es auch möglich den Salat im Winter draussen zu lassen. Elsbeth ist überzeugt, dass die Pflanzen im Hochbeet schneller wachsen selbst wenn die Fruchtfolge nicht immer eingehalten werden kann.

Hochbeete bei Kurt und Elsbeth Frei

Zum zweiten Garten radelte die Truppe quer durch Gränichen ins Unterdorf zu Henri Bapst. Henris Motivation für seine Hochbeete war ebenfalls die bequemere Gartenpflege ohne Bücken. Seine Hochbeete hat Henri einfach aus den Rahmen und Abdeckungen von Frühbeeten zusammengebaut, die er dazu mit einem Boden versehen und auf aus Gartenplatten und Backsteinen Beine gestellt hat. Aufgefüllt hat Henri seine Hochbeete mit Holz und anschliessend Komposterde. Da diese lockerer ist als die übliche Gartenerde muss häufiger gegossen werden. Neben den Hochbeeten stiess ein grosser Feigenbaum auf Interesse. Der absolute Hit war die Kiwi über einer Pergola, die wir vor einigen Jahren an einem Schnittkurs geschnitten hatten. Sie überdeckt jetzt die gesamte Pergola und spendet einen angenehmen und willkommenen Schatten. Zudem ist sie über und über mit Kiwi behangen. Was für ein Bild.

Hochbeete bei Henri Bapst


Naturwerkstatt Eriwis

Bei sonnigem und zum Glück nicht allzu heissem Wetter wurden die 14 Teilnehmenden des Obst- und Gartenbauvereins vom Präsidenten der Naturwerkstatt Eriwis, Victor Condrau, in der ehemaligen Tonbaugrube oberhalb Schinznach-Dorf begrüsst.

Nach einer kurzen Einführung beim Vereinshaus lud uns Victor ein, die kommende Führung von 2 Stunden durch das 14ha grosse Gelände barfuss zu absolvieren. Nach einer kurzen Verunsicherung kamen die meisten Teilnehmenden der Aufforderung nach und liessen sich auf das besondere Erlebnis ein.

In der Eriwis wurde zwischen 1932 und 1998 Opalinuston abgebaut. Benannt ist diese Tonart nach dem Ammoniten Leioceras opalinum, deren Ablagerungen diese Tonschicht in einem austrocknenden Meer bildeten. Aus der Abbauzeit stammt ein Hügel mitten in der Grube, der als Depot vor dem Verlad auf die Feldbahn angelegt wurde. Auf dem Hügel können jetzt Erstbesiedlerpflanzen studiert werden.

Insgesamt wurden in der Eriwis 350 verschiedene Pflanzenarten inventarisiert. Darunter der grösste Bestand an Erdbeerklee im Kanton Aargau. Die Eriwis kämpft jedoch auch gegen Neophyten, insbesondere das kanadische Berufkraut und die amerikanische Goldrute.


Brätelnachmittag im Pfendelhüsli

Wie jedes Jahr im Juli fand unser Brätelnachmittag im Pfendelhüsli statt. Trotz Ferienzeit, Fussball-WM und bei wunderschönem Wetter trafen sich rund 20 Mitglieder des OGV zum gemütlichen Bräteln, interessanten Gesprächen und kühlen Getränken. Traditionsgemäss wurden viele Kuchen mitgebracht, so dass einem die Auswahl wirklich schwer viel. Vielen Dank an alle Kuchenbäckerinnen! 

Pfendelhüsli