Berichte

Vogelbad aus Beton giessen

Vom Material „Beton“ fühlten sich auch 3 Männer angesprochen und besuchten mit 8 Frauen den Kurs vom 3.11.18 im Werkraum des Hauswirtschaftstraktes der Schule Gränichen. Davon ein Vertreter des Biologischen Gartenvereins Unterentfelden und 4 Auswärtige.
Schon bald sah es aus wie in einem OP-Saal: alle trugen Masken und Handschuhe. Nicht zum Operieren, nein, sondern zum Schutz vor Staub und ätzenden Chemikalien im Blitzbeton, mit welchem unsere Vogelbäder hergestellt werden. Damit alles reibungslos abläuft haben wir Stefania Pichierri aus Schöftland als Kursleiterin gewinnen können. Anhand eines in einem Plastikbecher gegossenen Teelichts lernen wir den Umgang mit dem Blitzbeton kennen. Dann wird fleissig gewerkelt, immer unterstützt durch die Kursleiterin.
Da schnelles Arbeiten mit dem Blitzbeton nötig ist, helfen sich jeweils 2 Personen beim Anfertigen der Vogelbäder. Zuerst wird die grössere Form mit Blitzbeton gefüllt und anschliessend die kleinere Form hineingedrückt und beschwert. Dekorationen mit grossen Blättern, flachen Filzfiguren oder Grossmutters Häckelspitze können ebenfalls angebracht werden. Aber nicht vergessen: alles vorher gut mit Oel einstreichen, damit nichts beim Herauslösen an den Formen kleben bleibt!
Der Rand der Vogelbäder kann zusätzlich mit Muscheln, kleinen Steinen oder Figürchen verziert werden. Wer daran dachte kleine Schrauben zu setzen, kann nachher ein Vögeli aus dem feineren Blitz-Zement herstellen und auf dem Rand platzieren. Als Vorlage für die Vögeli dienen von der Kursleiterin selbst hergestellte Formen aus Silikon. Da ist sorgfältiges Arbeiten angesagt. Schnell ist ein kleines Schwänzchen oder Schnäbelchen abgebrochen.
Aus überschüssigem Material lassen sich kleine Gugelhöpfli oder Herzli, Blüemli und vieles mehr herstellen.  Als Vorlage dienen auch hier weiche Silikonformen.
Alle sind voll Eifer bei der Sache und schnell ist es Zeit alles zusammen zupacken und aufzuräumen.
Erst nach 2-3 Tagen dürfen die Vogelbäder aus der unteren Form gelöst werden und müssen noch 2-3 Wochen fertig trocken. Dann kann man sie auch nach Wunsch mit Acrylfarbe dekorieren.
Der Nachmittag hat allen grossen Spass und viel Freude gemacht!

 

 

 

 


Weindegustation mit der Firma Delinat

Am 20. Oktober 2018 trafen sich 16 Mitglieder des OGV und zwei externe Gäste im Vereinsraum zur Weindegustation der Firma Delinat.
Bereits bei der Begrüssung wurde ein Cava ausgeschenkt und es wurden erste Diskussionen geführt. Pünktlich begann die Weindegustation mit der Begrüssung durch den Präsidenten des OGV, Stefan Vögele. Nach einer kurzen Vorstellung der Firma Delinat und unserer Kursleiterin, Frau Waltraud Kaiser, ging es richtig los.
Vor dem eigentlichen Degustieren der Weine, erfolgt eine regelrechte Schulung der Geschmackssinne. Unsere Kurleiterin hatte dazu verschieden Aromen in kleinen Riechfläschchen mitgebracht, und wir waren gefordert, die Aromen zu erkennen und zuzuordnen. Nebst etlichen Erfolgen waren wir bei gewissen Aromen eher ratlos. Auf jeden Fall war es ein optimales Training für die nun folgende Weinprobe.
Im ersten Durchgang wurden drei ganz unterschiedliche Weissweine, unter der fachkundigen Anleitung von Waltraud Kaiser verkostet. Danach erfolgte die Verkostung von drei Rotweinen. Auch hier wurde die am Anfang kennengelernten Aromen den unterschiedlichen Weinen zugewiesen.
Zum Abschluss wurden wir nochmals herausgefordert mit zwei Gläsern Rotwein. Wie sich nach langem Vergleich und vielen Diskussionen herausstellte, war es der gleiche Wein, einmal direkt aus der Flasche und einmal nach einigen Stunden an der Umgebungsluft.
Natürlich war das ganze vergleichen und degustieren äusserst Amüsant, vor allem auch wegen der sehr guten Kurleiterin Waltraud Kaiser, die das ganze Thema äusserst amüsant und kurzweilig gestaltetet.
Im Anschluss an die Degustation konnten wir noch mehrere Stunden gemütlich zusammensitzen und Käse-, Fleisch- und Gemüseplatten leeressen und den übriggebliebenen Wein austrinken. Es ergab sich manches lustige, interessante und kurzweilige Gespräch.

 


Hochbeet-Varianten im Dorf

Das milde und sonnige Wetter lockte über zwanzig Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins und Interessierte mit ihre Fahrrädern Gränichen zu erkunden und in vier Gärten die angelegten Hochbeete zu studieren.

Unsere Route durch das Dorf
Unsere Route durch Gränichen

Nach einer kurzen Fahrt war der erste Halt bei Kurt und Elsbeth Frei. Als begnadeter Handwerker hat Kurt vor vier Jahren das erste Hochbeet als vollständige Eigenkonstruktion zu erstellen. Die Hauptmotivation war, sich beim Gärtnern nicht mehr bücken zu müssen. Für die Konstruktion hat er Douglasienholz verwendet und mit einem Schutzanstrich versehen. Auch hat er einen Holzboden eingebaut, so dass seine Hochbeete nicht mit dem Erdreich verbunden sind, was in diesem trockenen Sommer zu etwas mehr Bewässerungsbedarf geführt hat. Zum Schutz des Holzes sind die Hochbeete innen mit Noppenplastik und Lastwagenblachen ausgelegt. Den Aufbau gestalteten Kurt und Elsbeth mit Geröll und Komposterde. Jedes Jahr ist ein weiteres Hochbeet dazugekommen und in der Zwischenzeit hat Kurt auch jedes Hochbeet mit einer Abdeckung ergänzt, die eine rasche und einfache Abdeckung zum Wetterschutz oder als Beschattung erlaubt. Damit ist es auch möglich den Salat im Winter draussen zu lassen. Elsbeth ist überzeugt, dass die Pflanzen im Hochbeet schneller wachsen selbst wenn die Fruchtfolge nicht immer eingehalten werden kann.

Hochbeete bei Kurt und Elsbeth Frei

Zum zweiten Garten radelte die Truppe quer durch Gränichen ins Unterdorf zu Henri Bapst. Henris Motivation für seine Hochbeete war ebenfalls die bequemere Gartenpflege ohne Bücken. Seine Hochbeete hat Henri einfach aus den Rahmen und Abdeckungen von Frühbeeten zusammengebaut, die er dazu mit einem Boden versehen und auf aus Gartenplatten und Backsteinen Beine gestellt hat. Aufgefüllt hat Henri seine Hochbeete mit Holz und anschliessend Komposterde. Da diese lockerer ist als die übliche Gartenerde muss häufiger gegossen werden. Neben den Hochbeeten stiess ein grosser Feigenbaum auf Interesse. Der absolute Hit war die Kiwi über einer Pergola, die wir vor einigen Jahren an einem Schnittkurs geschnitten hatten. Sie überdeckt jetzt die gesamte Pergola und spendet einen angenehmen und willkommenen Schatten. Zudem ist sie über und über mit Kiwi behangen. Was für ein Bild.

Hochbeete bei Henri Bapst


Naturwerkstatt Eriwis

Bei sonnigem und zum Glück nicht allzu heissem Wetter wurden die 14 Teilnehmenden des Obst- und Gartenbauvereins vom Präsidenten der Naturwerkstatt Eriwis, Victor Condrau, in der ehemaligen Tonbaugrube oberhalb Schinznach-Dorf begrüsst.

Nach einer kurzen Einführung beim Vereinshaus lud uns Victor ein, die kommende Führung von 2 Stunden durch das 14ha grosse Gelände barfuss zu absolvieren. Nach einer kurzen Verunsicherung kamen die meisten Teilnehmenden der Aufforderung nach und liessen sich auf das besondere Erlebnis ein.

In der Eriwis wurde zwischen 1932 und 1998 Opalinuston abgebaut. Benannt ist diese Tonart nach dem Ammoniten Leioceras opalinum, deren Ablagerungen diese Tonschicht in einem austrocknenden Meer bildeten. Aus der Abbauzeit stammt ein Hügel mitten in der Grube, der als Depot vor dem Verlad auf die Feldbahn angelegt wurde. Auf dem Hügel können jetzt Erstbesiedlerpflanzen studiert werden.

Insgesamt wurden in der Eriwis 350 verschiedene Pflanzenarten inventarisiert. Darunter der grösste Bestand an Erdbeerklee im Kanton Aargau. Die Eriwis kämpft jedoch auch gegen Neophyten, insbesondere das kanadische Berufkraut und die amerikanische Goldrute.


Brätelnachmittag im Pfendelhüsli

Wie jedes Jahr im Juli fand unser Brätelnachmittag im Pfendelhüsli statt. Trotz Ferienzeit, Fussball-WM und bei wunderschönem Wetter trafen sich rund 20 Mitglieder des OGV zum gemütlichen Bräteln, interessanten Gesprächen und kühlen Getränken. Traditionsgemäss wurden viele Kuchen mitgebracht, so dass einem die Auswahl wirklich schwer viel. Vielen Dank an alle Kuchenbäckerinnen! 

Pfendelhüsli

 


Neophytenbekämpfung

Bei schönem, sonnigem Wetter konnten der Natur- und Vogelschutzverein Gränichen und der Obst- und Gartenbauverein Gränichen am Morgen 12 Personen begrüssen, die sich beim Werkhof des Forstamtes zu einer gemeinsamen Neophythenbekämpfungsaktion eingefunden hatten.

Am Morgen galt die Aufmerksamkeit der ganzen Gruppe einer steilen Wiese im Refental, die vom kanadischen Berufkraut in Beschlag genommen worden war. Mit vereinten Kräften wurde das weiss leuchtenden Bord in schweisstreibender Arbeit wieder in eine grüne Wiese mit vielen verschiedenen Kräutern verwandelt.

Im Werkhof stärkten und erfrischten sich die Teilnehmenden mit feinen Bratwürsten und Salaten, offeriert von der Gemeinde Gränichen und organisiert von Iris Kyburz. Das gemütliche Beisammensein wurde auch zum regen Austausch über Neophyten, Wälder, Vögel und Gärten und vielen weiteren Themen von und über Gränichen genutzt.


Gartenkurs

Am Donnerstagabend trafen sich 10 motivierte Gärtnerinnen und Gärtner bei den Gewächshäusern der Landwirtschaftlichen Schule Liebegg. Darunter waren auch Sharmila Rao, ein Neumitglied, sowie 2 Mitglieder des Biologischen Gartenbauvereins Unterentfelden. Frau Regine Kern war wieder als unsere Kursleiterin engagiert worden.

Als Erstes hiess es Samen nach ihrer Form, Farbe und Grösse zu zuordnen. Gar nicht so einfach! Wir erfuhren, dass Samen aus der gleichen Pflanzenfamilie meist ein ähnliches Aussehen haben, und dass ganz feine Samen Lichtkeimer sind. Das Vorbereiten der Saatschale, die richtige Erde, korrektes Aussäen und Angiessen, all dies wurde von Regine Kern gleich vorgezeigt. Je nach Samenart und Grösse, wird ein anderes Verfahren angewandt. Natürlich konnten wir auch gleich selber Hand anlegen!

Aus einer grossen Anzahl bereits gekeimter Samen durften wir dann unsere Pikierplatten befüllen. Da konnten wir so richtig aus dem Vollen schöpfen!

Gestärkt nach einer Pause mit Getränken und feinen Nuss-Schnecken ging es dann ans Eintopfen der grösseren Setzlinge, ans Aussäen direkt in 10er Töpfe oder es wurden die Pikierplatten noch fertig befüllt.

Wer dachte, es wäre mit etwas Erde in eine Schale füllen, Samen draufstreuen, giessen und fertig, der wurde hier eines Besseren belehrt Von jetzt an sind wir Profis!

Der Kurs war wieder sehr lehrreich und abwechslungsreich gestaltet. Alle gingen vollbeladen und glücklich nach Hause.

Eine Fortsetzung im 2019 folgt!


Pflanzemärt Gränichen

Am 28. April fand der Pflanzemärt Gränichen auf dem Lindenplatz statt. Bei durchgehend schönem Wetter war der Besucherandrang gross. Der Markt ist in der Zwischenzeit auf 16 Stände angewachsen und bietet eine Vielfalt an Produkten und Informationen.

Stand OGV

Ein grosser Dank geht auch an den Natur- und Vogelschutzverein für die Vorbereitung und Organisation des Anlasses.

Hier gibt es weitere Bilder...


Generalversammlung

Am 14. März 2018 haben sich 48 Mitglieder des OGV Gränichen zur Generalversammlung getroffen. Der Vorstand führte abwechslungsreich und mit vielen Bildern durch das Programm. Insbesondere der Jahresrückblick 2017/2018 wie auch das Jahresprogramm 2018/2019 stiessen auf reges Interesse. Natürlich kam auch der gemütliche Teil nicht zu kurz.


Obstbaumschnitt in Aesch

Zwölf Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Gränichen trotzten der Kälte und versammelten sich am 24. Februar um in Aesch im vielfältigen Obstgarten von Herrn Gottlieb Koch Obstbäume verschiedenster Sorten und Formen zu schneiden.

Unter der kundigen Leitung von Paul Widmer wurden einzelne ausgewählte Bäume bezüglich Wuchs und Ertrag besprochen und notwendige Schnittmassnahmen diskutiert. Danach ging es in verschiedenen Arbeitsgruppen zügig zum Werk. Fleissig wurde an den verschiedenen Bäumen geschnitten; Problemzonen wurden in Gruppen diskutiert; Meinungen über Rausschneiden, Rückschneiden, Ableiten und Stauen ausgetauscht. Wer trotz der Arbeit kalt bekam, konnte sich mit Kaffee oder Glühwein wieder aufwärmen.

Fleissige Helfer von Gottlieb Koch lasen unermüdlich die abgeschnittenen Äste zusammen und staunten ob der Menge des rausgeschnittenen Holzes. Erst kurz vor Sonnenuntergang wurden die Arbeiten beendet und Gottlieb Koch bedankte sich bei allen Teilnehmenden für die geleistete Arbeit.