Berichte

Neophytenbekämpfung

Bericht des Natur und Vogelschutzvereins Gränichen

Trotz des heissen Wetters trafen sich über 20 Personen um an der gemeinsamen Neophytenbekämpfung des Natur- und Vogelschutzvereins Gränichen und des Obst- und Gartenbauvereins Gränichen teilzunehmen.

Kurzfristig wurde der Beginn auf 7 Uhr morgens vorverlegt, was den meisten Teilnehmenden willkommen war. So konnte im Referental das steile Bord vom überwuchernden Berufkraut befreit werden solange es noch im Schatten lag. Nach einem kurzen Znüni wurden weitere Wiesen und Strassenränder im Refental von verschiedenen Gruppen kontrolliert und das Berufkraut wo immer sichtbar eliminiert. Nach wenigen Stunden war die bereitgestellte Mulde gefüllt.

Aufgrund der steigenden Temperaturen wurden die weiteren Arbeiten in den Wald im Moortal verlegt, wo die um 9 Uhr eingetroffenen «Nachzügler» bereits aktiv waren. Dort wurden grosse Felder mit Berufkraut und Goldruten von diesen invasiven Neophyten bereinigt. Im schattigen Wald war das Arbeiten recht angenehm und die verschiedenen Gruppen kamen zügig voran.


Delegiertenversammlung des VdGV in Schaffhausen

Am 18. Mai 2019 nahmen Bruno und Heidi Kolb sowie Werner und Silvia Lerch an der Delegiertenversammlung des VdGV teil. Dieses Mal wurde die DV vom regionalen Gartenbauverein Schaffhausen ( www.gartenbauverein-sh.ch ) organisiert und fand in der Bergtrotte Osterfingen und in Schaffhausen statt.
 


Pflanzemärt

Ein mal mehr fand der Pflanzenmärt auf dem Gränicher Lindenplatz statt. Wiederum ist das Angebot vielfälteger geworden und gewachsen. Neben Gemüse-, Kräuter- und Blumensetzlingen, Beeren- und Wildsträuchern, Obstbäumen weiteren Pflanzen waren viele weitere Anbieter anwesend.

Insbesondere der Wettbewerb zur Bestimmung von Blumen- und Gemüsesamen fand viele Teilnehmer, und machte allen Spass.


Gartenkurs im Schulgarten der Landw. Schule Liebegg

Es trafen sich 8 motivierte und interessierte Gärtnerinnen und Gärtner vor dem Tor des Schulgartens auf der Liebegg. Auch 2 „Weitgereiste“ von Oberönz waren darunter und ein „frischgebackenes“ Mitglied aus Gränichen. Das Wetter spielte mit und so konnten wir einer kurzen Einführung gleich im Garten lauschen. Regine Kern, die Kursleiterin und Leiterin des Schulgartens auf der Liebegg ging ganz auf die Wünsche der Teilnehmer ein: wie sät man Rüebli, warum bleiben meine Randen immer so klein, bei mir keimt der Spinat nicht, was kann ich im Schatten für Gemüse ziehen? Dies waren nur einige der brennenden Fragen.

Die Pause liessen wir sausen, wollten wir doch das gute Wetter nutzen und gleich praktisch üben.


Generalversammlung 2019

Am 13. März 2019 haben sich 48 Mitglieder des OGV Gränichen zur Generalversammlung getroffen. Wie immer hatte der Vorstand den eher langweiligen Vereinsraum innert kurzer Zeit zu einem gemütlichen Lokal umgestaltet. Insbesondere die Dekos von Hanni und Regula sind hier immer ein Hingucker.

DekoDeko

Der Vorstand führte, wie gewohnt, abwechslungsreich und mit vielen Bildern durch das Programm. Insbesondere der Jahresrückblick 2018/2019 wie auch das Jahresprogramm 2019/2020 stiessen auf reges Interesse. Dieses Mal standen wieder einmal Wahlen an. Sowohl der Vorstand wie auch der Präsident und die Revisoren wurden einstimmig gewählt. Insbesondere Rolf Brunner als neuem Revisor gratulieren wir herzlich.

Stefan Vögele - Präsident


Obstbaumschnittkurs am Manzenberg

23 Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Gränichen trafen sich an einem wunderschönen und warmen Februartag am Manzenberg. Rolf Peyer begrüsste die Teilnehmer im Nahmen des Vorstands. Unter der fachkundigen Leitung von Paul Widmer wurde ein Hochstammbaum geschnitten. Danach ging es in drei Gruppen unter der Leitung von Paul Widmer, Stefan Baumann und Rolf Peyer mit der praktischen Arbeit weiter. Am Manzenberg hatte es mehr als genügend Bäume unterschiedlichster Form und verschiedensten Alters. Alle arbeiteten bis nach fünf Uhr weiter, da es so schön warm war.

Natürlich kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Wienerli mit Brot, Wähe, Bier, Wein und Kaffe wurde von Kepplers offeriert. So klan ein schöner und arbeitsreicher Tag bei Fachgesprächen gemütlich aus.


Obstbaumschnitt bei Vereinsmitgliedern

Bei kaltem aber schönem Wetter besammelte sich eine Gruppe von elf Vereinsmitgliedern bei der Mehrzweckhalle. Wir teilten uns in drei Gruppen auf, die sich zu den Objekten begaben um die Obstbäume zu schneiden. Die Gruppen wurden fachkundig angeleitet. Sowohl bei Grafs am Feldring, bei Silvia Weber an der Zilstrasse wie auch bei Heidy Lehner am Schützenweg wurden die Bäume wieder in Form gebracht.


Winterschnittkurs

Achtzehn Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Gränichen trafen sich am 8. Dezember zum ersten Obstbaumschnittkurs des Winters 2018/2019 bei Suters an der Talbachstrasse. Unter der fachkundigem Leitung von Paul Wider wurde ein Aprikosenspalier und verschiedenejüngere Hochstammbäume geschnitten und in Form gebracht. Eine zweite Gruppe begab sich zum Schiblis und schnitt die ganz unterschiedlichen Bäume rund um den Schibli-Hof.

 


Vogelbad aus Beton giessen

Vom Material „Beton“ fühlten sich auch 3 Männer angesprochen und besuchten mit 8 Frauen den Kurs vom 3.11.18 im Werkraum des Hauswirtschaftstraktes der Schule Gränichen. Davon ein Vertreter des Biologischen Gartenvereins Unterentfelden und 4 Auswärtige.
Schon bald sah es aus wie in einem OP-Saal: alle trugen Masken und Handschuhe. Nicht zum Operieren, nein, sondern zum Schutz vor Staub und ätzenden Chemikalien im Blitzbeton, mit welchem unsere Vogelbäder hergestellt werden. Damit alles reibungslos abläuft haben wir Stefania Pichierri aus Schöftland als Kursleiterin gewinnen können. Anhand eines in einem Plastikbecher gegossenen Teelichts lernen wir den Umgang mit dem Blitzbeton kennen. Dann wird fleissig gewerkelt, immer unterstützt durch die Kursleiterin.
Da schnelles Arbeiten mit dem Blitzbeton nötig ist, helfen sich jeweils 2 Personen beim Anfertigen der Vogelbäder. Zuerst wird die grössere Form mit Blitzbeton gefüllt und anschliessend die kleinere Form hineingedrückt und beschwert. Dekorationen mit grossen Blättern, flachen Filzfiguren oder Grossmutters Häckelspitze können ebenfalls angebracht werden. Aber nicht vergessen: alles vorher gut mit Oel einstreichen, damit nichts beim Herauslösen an den Formen kleben bleibt!
Der Rand der Vogelbäder kann zusätzlich mit Muscheln, kleinen Steinen oder Figürchen verziert werden. Wer daran dachte kleine Schrauben zu setzen, kann nachher ein Vögeli aus dem feineren Blitz-Zement herstellen und auf dem Rand platzieren. Als Vorlage für die Vögeli dienen von der Kursleiterin selbst hergestellte Formen aus Silikon. Da ist sorgfältiges Arbeiten angesagt. Schnell ist ein kleines Schwänzchen oder Schnäbelchen abgebrochen.
Aus überschüssigem Material lassen sich kleine Gugelhöpfli oder Herzli, Blüemli und vieles mehr herstellen.  Als Vorlage dienen auch hier weiche Silikonformen.
Alle sind voll Eifer bei der Sache und schnell ist es Zeit alles zusammen zupacken und aufzuräumen.
Erst nach 2-3 Tagen dürfen die Vogelbäder aus der unteren Form gelöst werden und müssen noch 2-3 Wochen fertig trocken. Dann kann man sie auch nach Wunsch mit Acrylfarbe dekorieren.
Der Nachmittag hat allen grossen Spass und viel Freude gemacht!

 

 

 

 


Weindegustation mit der Firma Delinat

Am 20. Oktober 2018 trafen sich 16 Mitglieder des OGV und zwei externe Gäste im Vereinsraum zur Weindegustation der Firma Delinat.
Bereits bei der Begrüssung wurde ein Cava ausgeschenkt und es wurden erste Diskussionen geführt. Pünktlich begann die Weindegustation mit der Begrüssung durch den Präsidenten des OGV, Stefan Vögele. Nach einer kurzen Vorstellung der Firma Delinat und unserer Kursleiterin, Frau Waltraud Kaiser, ging es richtig los.
Vor dem eigentlichen Degustieren der Weine, erfolgt eine regelrechte Schulung der Geschmackssinne. Unsere Kurleiterin hatte dazu verschieden Aromen in kleinen Riechfläschchen mitgebracht, und wir waren gefordert, die Aromen zu erkennen und zuzuordnen. Nebst etlichen Erfolgen waren wir bei gewissen Aromen eher ratlos. Auf jeden Fall war es ein optimales Training für die nun folgende Weinprobe.
Im ersten Durchgang wurden drei ganz unterschiedliche Weissweine, unter der fachkundigen Anleitung von Waltraud Kaiser verkostet. Danach erfolgte die Verkostung von drei Rotweinen. Auch hier wurde die am Anfang kennengelernten Aromen den unterschiedlichen Weinen zugewiesen.
Zum Abschluss wurden wir nochmals herausgefordert mit zwei Gläsern Rotwein. Wie sich nach langem Vergleich und vielen Diskussionen herausstellte, war es der gleiche Wein, einmal direkt aus der Flasche und einmal nach einigen Stunden an der Umgebungsluft.
Natürlich war das ganze vergleichen und degustieren äusserst Amüsant, vor allem auch wegen der sehr guten Kurleiterin Waltraud Kaiser, die das ganze Thema äusserst amüsant und kurzweilig gestaltetet.
Im Anschluss an die Degustation konnten wir noch mehrere Stunden gemütlich zusammensitzen und Käse-, Fleisch- und Gemüseplatten leeressen und den übriggebliebenen Wein austrinken. Es ergab sich manches lustige, interessante und kurzweilige Gespräch.