Berichte

Generalversammlung 2019

Am 13. März 2019 haben sich 48 Mitglieder des OGV Gränichen zur Generalversammlung getroffen. Wie immer hatte der Vorstand den eher langweiligen Vereinsraum innert kurzer Zeit zu einem gemütlichen Lokal umgestaltet. Insbesondere die Dekos von Hanni und Regula sind hier immer ein Hingucker.

DekoDeko

Der Vorstand führte, wie gewohnt, abwechslungsreich und mit vielen Bildern durch das Programm. Insbesondere der Jahresrückblick 2018/2019 wie auch das Jahresprogramm 2019/2020 stiessen auf reges Interesse. Dieses Mal standen wieder einmal Wahlen an. Sowohl der Vorstand wie auch der Präsident und die Revisoren wurden einstimmig gewählt. Insbesondere Rolf Brunner als neuem Revisor gratulieren wir herzlich.

Stefan Vögele - Präsident


Obstbaumschnittkurs am Manzenberg

23 Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Gränichen trafen sich an einem wunderschönen und warmen Februartag am Manzenberg. Rolf Peyer begrüsste die Teilnehmer im Nahmen des Vorstands. Unter der fachkundigen Leitung von Paul Widmer wurde ein Hochstammbaum geschnitten. Danach ging es in drei Gruppen unter der Leitung von Paul Widmer, Stefan Baumann und Rolf Peyer mit der praktischen Arbeit weiter. Am Manzenberg hatte es mehr als genügend Bäume unterschiedlichster Form und verschiedensten Alters. Alle arbeiteten bis nach fünf Uhr weiter, da es so schön warm war.

Natürlich kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Wienerli mit Brot, Wähe, Bier, Wein und Kaffe wurde von Kepplers offeriert. So klan ein schöner und arbeitsreicher Tag bei Fachgesprächen gemütlich aus.


Obstbaumschnitt bei Vereinsmitgliedern

Bei kaltem aber schönem Wetter besammelte sich eine Gruppe von elf Vereinsmitgliedern bei der Mehrzweckhalle. Wir teilten uns in drei Gruppen auf, die sich zu den Objekten begaben um die Obstbäume zu schneiden. Die Gruppen wurden fachkundig angeleitet. Sowohl bei Grafs am Feldring, bei Silvia Weber an der Zilstrasse wie auch bei Heidy Lehner am Schützenweg wurden die Bäume wieder in Form gebracht.


Winterschnittkurs

Achtzehn Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Gränichen trafen sich am 8. Dezember zum ersten Obstbaumschnittkurs des Winters 2018/2019 bei Suters an der Talbachstrasse. Unter der fachkundigem Leitung von Paul Wider wurde ein Aprikosenspalier und verschiedenejüngere Hochstammbäume geschnitten und in Form gebracht. Eine zweite Gruppe begab sich zum Schiblis und schnitt die ganz unterschiedlichen Bäume rund um den Schibli-Hof.

 


Vogelbad aus Beton giessen

Vom Material „Beton“ fühlten sich auch 3 Männer angesprochen und besuchten mit 8 Frauen den Kurs vom 3.11.18 im Werkraum des Hauswirtschaftstraktes der Schule Gränichen. Davon ein Vertreter des Biologischen Gartenvereins Unterentfelden und 4 Auswärtige.
Schon bald sah es aus wie in einem OP-Saal: alle trugen Masken und Handschuhe. Nicht zum Operieren, nein, sondern zum Schutz vor Staub und ätzenden Chemikalien im Blitzbeton, mit welchem unsere Vogelbäder hergestellt werden. Damit alles reibungslos abläuft haben wir Stefania Pichierri aus Schöftland als Kursleiterin gewinnen können. Anhand eines in einem Plastikbecher gegossenen Teelichts lernen wir den Umgang mit dem Blitzbeton kennen. Dann wird fleissig gewerkelt, immer unterstützt durch die Kursleiterin.
Da schnelles Arbeiten mit dem Blitzbeton nötig ist, helfen sich jeweils 2 Personen beim Anfertigen der Vogelbäder. Zuerst wird die grössere Form mit Blitzbeton gefüllt und anschliessend die kleinere Form hineingedrückt und beschwert. Dekorationen mit grossen Blättern, flachen Filzfiguren oder Grossmutters Häckelspitze können ebenfalls angebracht werden. Aber nicht vergessen: alles vorher gut mit Oel einstreichen, damit nichts beim Herauslösen an den Formen kleben bleibt!
Der Rand der Vogelbäder kann zusätzlich mit Muscheln, kleinen Steinen oder Figürchen verziert werden. Wer daran dachte kleine Schrauben zu setzen, kann nachher ein Vögeli aus dem feineren Blitz-Zement herstellen und auf dem Rand platzieren. Als Vorlage für die Vögeli dienen von der Kursleiterin selbst hergestellte Formen aus Silikon. Da ist sorgfältiges Arbeiten angesagt. Schnell ist ein kleines Schwänzchen oder Schnäbelchen abgebrochen.
Aus überschüssigem Material lassen sich kleine Gugelhöpfli oder Herzli, Blüemli und vieles mehr herstellen.  Als Vorlage dienen auch hier weiche Silikonformen.
Alle sind voll Eifer bei der Sache und schnell ist es Zeit alles zusammen zupacken und aufzuräumen.
Erst nach 2-3 Tagen dürfen die Vogelbäder aus der unteren Form gelöst werden und müssen noch 2-3 Wochen fertig trocken. Dann kann man sie auch nach Wunsch mit Acrylfarbe dekorieren.
Der Nachmittag hat allen grossen Spass und viel Freude gemacht!

 

 

 

 


Weindegustation mit der Firma Delinat

Am 20. Oktober 2018 trafen sich 16 Mitglieder des OGV und zwei externe Gäste im Vereinsraum zur Weindegustation der Firma Delinat.
Bereits bei der Begrüssung wurde ein Cava ausgeschenkt und es wurden erste Diskussionen geführt. Pünktlich begann die Weindegustation mit der Begrüssung durch den Präsidenten des OGV, Stefan Vögele. Nach einer kurzen Vorstellung der Firma Delinat und unserer Kursleiterin, Frau Waltraud Kaiser, ging es richtig los.
Vor dem eigentlichen Degustieren der Weine, erfolgt eine regelrechte Schulung der Geschmackssinne. Unsere Kurleiterin hatte dazu verschieden Aromen in kleinen Riechfläschchen mitgebracht, und wir waren gefordert, die Aromen zu erkennen und zuzuordnen. Nebst etlichen Erfolgen waren wir bei gewissen Aromen eher ratlos. Auf jeden Fall war es ein optimales Training für die nun folgende Weinprobe.
Im ersten Durchgang wurden drei ganz unterschiedliche Weissweine, unter der fachkundigen Anleitung von Waltraud Kaiser verkostet. Danach erfolgte die Verkostung von drei Rotweinen. Auch hier wurde die am Anfang kennengelernten Aromen den unterschiedlichen Weinen zugewiesen.
Zum Abschluss wurden wir nochmals herausgefordert mit zwei Gläsern Rotwein. Wie sich nach langem Vergleich und vielen Diskussionen herausstellte, war es der gleiche Wein, einmal direkt aus der Flasche und einmal nach einigen Stunden an der Umgebungsluft.
Natürlich war das ganze vergleichen und degustieren äusserst Amüsant, vor allem auch wegen der sehr guten Kurleiterin Waltraud Kaiser, die das ganze Thema äusserst amüsant und kurzweilig gestaltetet.
Im Anschluss an die Degustation konnten wir noch mehrere Stunden gemütlich zusammensitzen und Käse-, Fleisch- und Gemüseplatten leeressen und den übriggebliebenen Wein austrinken. Es ergab sich manches lustige, interessante und kurzweilige Gespräch.

 


Hochbeet-Varianten im Dorf

Das milde und sonnige Wetter lockte über zwanzig Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins und Interessierte mit ihre Fahrrädern Gränichen zu erkunden und in vier Gärten die angelegten Hochbeete zu studieren.

Unsere Route durch das Dorf
Unsere Route durch Gränichen

Nach einer kurzen Fahrt war der erste Halt bei Kurt und Elsbeth Frei. Als begnadeter Handwerker hat Kurt vor vier Jahren das erste Hochbeet als vollständige Eigenkonstruktion zu erstellen. Die Hauptmotivation war, sich beim Gärtnern nicht mehr bücken zu müssen. Für die Konstruktion hat er Douglasienholz verwendet und mit einem Schutzanstrich versehen. Auch hat er einen Holzboden eingebaut, so dass seine Hochbeete nicht mit dem Erdreich verbunden sind, was in diesem trockenen Sommer zu etwas mehr Bewässerungsbedarf geführt hat. Zum Schutz des Holzes sind die Hochbeete innen mit Noppenplastik und Lastwagenblachen ausgelegt. Den Aufbau gestalteten Kurt und Elsbeth mit Geröll und Komposterde. Jedes Jahr ist ein weiteres Hochbeet dazugekommen und in der Zwischenzeit hat Kurt auch jedes Hochbeet mit einer Abdeckung ergänzt, die eine rasche und einfache Abdeckung zum Wetterschutz oder als Beschattung erlaubt. Damit ist es auch möglich den Salat im Winter draussen zu lassen. Elsbeth ist überzeugt, dass die Pflanzen im Hochbeet schneller wachsen selbst wenn die Fruchtfolge nicht immer eingehalten werden kann.

Hochbeete bei Kurt und Elsbeth Frei

Zum zweiten Garten radelte die Truppe quer durch Gränichen ins Unterdorf zu Henri Bapst. Henris Motivation für seine Hochbeete war ebenfalls die bequemere Gartenpflege ohne Bücken. Seine Hochbeete hat Henri einfach aus den Rahmen und Abdeckungen von Frühbeeten zusammengebaut, die er dazu mit einem Boden versehen und auf aus Gartenplatten und Backsteinen Beine gestellt hat. Aufgefüllt hat Henri seine Hochbeete mit Holz und anschliessend Komposterde. Da diese lockerer ist als die übliche Gartenerde muss häufiger gegossen werden. Neben den Hochbeeten stiess ein grosser Feigenbaum auf Interesse. Der absolute Hit war die Kiwi über einer Pergola, die wir vor einigen Jahren an einem Schnittkurs geschnitten hatten. Sie überdeckt jetzt die gesamte Pergola und spendet einen angenehmen und willkommenen Schatten. Zudem ist sie über und über mit Kiwi behangen. Was für ein Bild.

Hochbeete bei Henri Bapst


Naturwerkstatt Eriwis

Bei sonnigem und zum Glück nicht allzu heissem Wetter wurden die 14 Teilnehmenden des Obst- und Gartenbauvereins vom Präsidenten der Naturwerkstatt Eriwis, Victor Condrau, in der ehemaligen Tonbaugrube oberhalb Schinznach-Dorf begrüsst.

Nach einer kurzen Einführung beim Vereinshaus lud uns Victor ein, die kommende Führung von 2 Stunden durch das 14ha grosse Gelände barfuss zu absolvieren. Nach einer kurzen Verunsicherung kamen die meisten Teilnehmenden der Aufforderung nach und liessen sich auf das besondere Erlebnis ein.

In der Eriwis wurde zwischen 1932 und 1998 Opalinuston abgebaut. Benannt ist diese Tonart nach dem Ammoniten Leioceras opalinum, deren Ablagerungen diese Tonschicht in einem austrocknenden Meer bildeten. Aus der Abbauzeit stammt ein Hügel mitten in der Grube, der als Depot vor dem Verlad auf die Feldbahn angelegt wurde. Auf dem Hügel können jetzt Erstbesiedlerpflanzen studiert werden.

Insgesamt wurden in der Eriwis 350 verschiedene Pflanzenarten inventarisiert. Darunter der grösste Bestand an Erdbeerklee im Kanton Aargau. Die Eriwis kämpft jedoch auch gegen Neophyten, insbesondere das kanadische Berufkraut und die amerikanische Goldrute.


Brätelnachmittag im Pfendelhüsli

Wie jedes Jahr im Juli fand unser Brätelnachmittag im Pfendelhüsli statt. Trotz Ferienzeit, Fussball-WM und bei wunderschönem Wetter trafen sich rund 20 Mitglieder des OGV zum gemütlichen Bräteln, interessanten Gesprächen und kühlen Getränken. Traditionsgemäss wurden viele Kuchen mitgebracht, so dass einem die Auswahl wirklich schwer viel. Vielen Dank an alle Kuchenbäckerinnen! 

Pfendelhüsli

 


Neophytenbekämpfung

Bei schönem, sonnigem Wetter konnten der Natur- und Vogelschutzverein Gränichen und der Obst- und Gartenbauverein Gränichen am Morgen 12 Personen begrüssen, die sich beim Werkhof des Forstamtes zu einer gemeinsamen Neophythenbekämpfungsaktion eingefunden hatten.

Am Morgen galt die Aufmerksamkeit der ganzen Gruppe einer steilen Wiese im Refental, die vom kanadischen Berufkraut in Beschlag genommen worden war. Mit vereinten Kräften wurde das weiss leuchtenden Bord in schweisstreibender Arbeit wieder in eine grüne Wiese mit vielen verschiedenen Kräutern verwandelt.

Im Werkhof stärkten und erfrischten sich die Teilnehmenden mit feinen Bratwürsten und Salaten, offeriert von der Gemeinde Gränichen und organisiert von Iris Kyburz. Das gemütliche Beisammensein wurde auch zum regen Austausch über Neophyten, Wälder, Vögel und Gärten und vielen weiteren Themen von und über Gränichen genutzt.